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Vorsicht vor Cookies!
Die Grenzen Ihrer Privatsphäre können Internetnutzer mit etwas Wissen selbst ziehen - solange sie nicht Opfer eines Angriffs auf ihre Daten geworden sind.
Informationen über sich, die man im Internet freigibt, sollte man möglichst sparsam dosieren. Den oft genügt es schon, den Namen einer Person bei einer Internetsuchmaschine einzutippen - und schon hat der Neugierige sehr viele Informationen, mit denen er durchaus etwas anfangen kann!
eine der wichtigsten Spuren, die Nutzer beim Surfen im internet hinterlassen sind kleine Textdateien, die nahezu alle Internetrechner auf dem PC ihrer Besucher ablegen, die sogenannten Cookies. Sie dienen dazu, einen Besucher wiederzuerkennen, oder dazu, den Inhalt des Warenkorbes zwischenzuspeichern.
Große Anzeigennetzwerke wie beispielweise der jüngst von Google gekaufte Anbieter Doubleclick schaffen es damit, auch Bewegungen der Internetnutzer auch über mehrere Angebote hinweg zu verfolgen.
die meisten Browser, beispielweise Firefox, bieten aber die Möglichkeit die Cookies zu löschen, sobald man den Browser schließt. Für das das betroffenen Internetangebot erscheint man beim nächsten Besuch als neuer Nutzer. Man kann aber auch eine Liste von Cookies anlegen, die nicht gelöscht werden sollen.
Wer es nicht gerne hat, wenn seine Briefe gelesen oder seine Fotoalben von Fremden durchgeblättert werden, der sollte auch seine emails nur verschlüßelt verschicken. Oder sich darum kümmern, dass sich nicht der Nachbar oder gar ein Online-Gangster vor dem Haus in das häusliche Funknetzwerk, das WLAN, einklinkt und dort die gespeicherten Daten einsieht. Erste eine Verschlüßelung mit dem Standart WPA und ein langes und schwer zu erratendes Passwort garantieren ein sicheres Heimnetz.
Vorsicht ist geboten bei kostenloser Software, die oft alles Mögliche verspricht, in vielen Fällen aber nur den Rechner zumüllt oder gar ausspäht, sogenannte Spyware. Bevor man sie intalliert, sollte man den Namen des Programms in eine Suchmaschine eingeben.
Wer in nahenzu völlige Anonymität abtauchen will, kann über Anonymisierungsrechner wie zum Beispiel TOR ins Netz gehen, die den Datenverkehr verschlüßeln, zerhacken und über eine Kette von rechnern schicken. Das Surfen wird dadurch allerdings erheblich langsamer
Quelle Süddeutsche Zeitung/vom 17.4.08/Vorsicht vor Cookies.../ma
Eingestellt am 27.04.2008 von P.Glaser
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